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Ikonen-Ausstellung

Quelle: Dirk Ender / Hans Niedderer

 

Wie kam es zu einer Ikonenausstellung in einer evangelischen Kirche?
Hans Niedderer, Gemeindeglied in der evangelischen Kirchengemeinde Meckesheim, hat über Jahrzehnte auf privaten und beruflichen Reisen Ikonen gesammelt. Er war bereit, diese einmal einer größeren Öffentlichkeit zu zeigen, was uns als Kirchengemeinde sehr gefreut hat. Darüber hinaus haben einige Gemeindeglieder, auf einen Aufruf unserer Kirchengemeinde hin, eigene Ikonen beigesteuert, so dass in der Ausstellung jetzt ca. 70 kleinformatige Ikonen, gemalte und gedruckte, mit einer großen Motivvielfalt ausgestellt werden können. Ein persönlichen Bericht dazu von Hans Niedderer finden Sie oben rechts als Download.

Ikonen sind Zeugnisse des Glaubens. Es ist faszinierend, in ihnen ein Stück Glaubenswelt christlicher Kirchen kennenzulernen (z.B. Orthodoxe Kirchen Russlands, Griechenlands, Bulgariens). Beim ersten Betrachten ist es schwer, ihren „Sinn“ zu verstehen. Mit ein wenig Zeit und Hintergrundinformationen, lernt man verstehen, was die Ikonenmaler über Christus, Maria, die Apostel und die Heiligen erzählen wollen. Mit der Ausstellung wollten wir eine solche Verstehenshilfe geben.

Im Internetlexikon „wikipedia“ heißt es dazu: Ikonen (von griechisch εἰκών, eikón „Bild, Abbild) sind Kult- und Heiligenbilder der Ostkirchen, besonders der orthodoxen Kirchen des byzantinischen Ritus. Die meist auf Holz gemalten Bilder sind kirchlich geweiht und haben für die Theologie und Spiritualität der Ostkirchen eine sehr große Bedeutung. Der Zweck der Ikonen ist, Ehrfurcht zu erwecken und eine existenzielle Verbindung zwischen dem Betrachter und dem Dargestellten zu sein, indirekt auch zwischen dem Betrachter und Gott. Ikonen werden in der orthodoxen Kirche weder als Kunstgegenstände noch als Dekoration angesehen, sind aber wesentlicher Bestandteil der Byzantinischen Kunst.

 

 
Ikonen - ein Bericht von Hans Niedderer

 

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